Ein Gruß vom Königssee [Reisebericht Teil 1]

Hallo ihr Lieben!
Hier folgt unser erster Gruß aus dem Urlaub:
760 Kilometer haben wir heute hinter uns gebracht, nachdem wir heute morgen um 6.45 Uhr aus Braunschweig aufgebrochen sind. Mit nur einem größeren Stau (ca. 45 Minuten) kamen wir in Schönau am Königssee an. Hier halten wir doch direkt mal ein Bild der Fahrt fest. Wenn ich Berge sehe, fühle ich mich fast schon Zuhause. 
Angekommen konnten wir gar nicht glauben wie idyllisch unsere Unterkunft liegt. Mitten am Berg neben einer Seilbahn, die man absolut gar nicht hört und mit dem versprochenen Bergblick. Ist das nicht einfach nur schön? Also bezogen wir erst einmal unsere kleine (und so süße!) Airbnb-Wohnung, richteten uns kurz ein und machten uns dann zu Fuß auf zum See. Dieser liegt weniger als zehn Minuten von unserem Haus weg, ein Traum! 
Schönau liegt direkt am Königssee, der uns auf Bildern immer wieder bezauberte und spätestens nach Erzählungen unserer liebsten Freunde F&D war uns klar, dass wir hier einen Zwischenstopp in unserem Sommerurlaub einlegen würden. Schönau ist nahezu umgeben von den Berchtesgadener Alpen, einfach nur traumhaft schön! Als wir nach fast neun Stunden (mit kurzen Unterbrechungen) Autofahrt ausstiegen, haben wir einfach nur die frische Luft, den Duft nach Heu und Frische geatmet, herrlich. Wenn man dann am ersten Abend der Reise mit so einem Blick belohnt wird, kann man sich eigentlich kaum noch was schöneres wünschen, wir freuen uns riesig auf die nächsten Tage hier! 
Die Bildauswahl war gar nicht so einfach, deshalb zeigen wir hier ein paar kleine Schmuckstücke unserer ersten Eindrücke (besonders natürlich die Dame auf dem übernächsten Bild, hihi). Hunger hatten wir nach der langen Fahrt natürlich auch. Im Hintergrund seht ihr hier übrigens mein absolutes Traumhaus. Jule sagte allerdings, dass es etwas schwierig sein würde, wenn man das nach Braunschweig bringt. Aber ein Traum ist es trotzdem.  Für Lisa gab es heute Käsespätzle mit frischen Röstzwiebeln und zusätzlich einen kleinen gemischten Salat, sehr köstlich!  Jule probierte sich an einem Brezenschnitzel, das den Namen nicht etwa von einer Laugenbrezel hat, sondern aufgrund seiner bestimmten Panade den Namen trägt. Dazu gab es Bratkartoffeln, es war sehr lecker, gerade weil es auch anders schmeckte als ein „normales“ Schnitzel. Und wollen wir doch mal an dieser Stelle ganz ehrlich sein: Was ist schon normal? Am ersten Abend unserer Reise sind wir vor allem satt, ein wenig müde und sehr zufrieden und vor allem zuversichtlich auf die nächste Zeit. Es tut einfach so gut jetzt mal abzuschalten und raus aus dem Alltag zu sein. 
Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns ebenfalls eine kleine Botschaft hinterlasst, denn wir sind sehr gespannt, wer hier unsere Grüße so mitliest. 
Habt einen schönen Freitagabend, wir lassen ihn bei offener Balkontür mit einem oder zwei Gläschen Wein ausklingen. 
Eure Lisa und Jule

Die Ferne ruft

186 Tage, das sind 26 Wochen und vier Tage. Wenn man bedenkt, dass ein Jahr in der Regel 52 Wochen hat, ist nun die perfekte Zeit für eine Reise. Denn es ist genau 186 Tage her, dass wir im Februar aus unserem letzten Urlaub kamen. Hinter mir liegt ein sehr anstrengendes Sommersemester, das mich mehr gefordert hat als alle anderen zuvor. Und schnell vergesse ich in den Anfang Juli beginnenden Semesterferien wieder, wie gestresst ich zum Teil war (drei Lehrveranstaltungen, ein eigenes Projekt mit einer Kollegin über mehr als ein halbes Jahr betreuen, Koordination und Planung an jeder Ecke, ein Auf und Ab der Gefühle). Parallel ein Alltag gespickt mit vielen schönen Dingen und auch einigen Familiensorgen, die wahrscheinlich viele von euch immer mal wieder haben, die aber sehr an meinen Nerven zerrten; die besten Freunde, die sich unerwartet trennen und zwischendrin Gottseidank liebe Menschen und mein Anker, die mich in all der Zeit unterstützen. Jetzt ist Zeit! Zeit für einen Urlaub, eine Auszeit. So richtig.
Ich möchte ganz bewusst mal Abstand vom Alltag nehmen, wir haben zum Teil sogar gar kein Netz in unseren Unterkünften und sind gezwungen auf das Handy zu verzichten. Vor einigen Tagen haben wir entschieden, hier von der Reise ab und zu mal zu bloggen, inspiriert von unserer liebsten Bella, die gerade auf ihrem Blog täglich ihre Skandinavienreise festhält. Guckt da unbedingt mal vorbei, die Bilder sind atemberaubend! So häufig werden wir es sicher nicht schaffen und nehmen es uns auch gar nicht vor, aber es lohnt sich ganz sicher hier ab und zu mal zu schauen, ob es etwas Neues gibt. Gerade jetzt kann ich es noch gar nicht glauben, dass ich jetzt wirklich bald frei habe, die letzten zwei Wochen haben mich viele Unsicherheiten sehr gestresst und ich habe immer wieder gemerkt, dass es genau jetzt Zeit für das ist, was vor mir liegt: die größte zusammenhängende Auszeit in diesem Jahr. Ich brauche immer ein paar Tage, um so richtig runterzukommen, aber dann werde ich lesen, essen und atmen. Wunderbar. Ich drücke euch und freue mich von euch zu lesen. Lisa

 

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