Die Ferne ruft

186 Tage, das sind 26 Wochen und vier Tage. Wenn man bedenkt, dass ein Jahr in der Regel 52 Wochen hat, ist nun die perfekte Zeit für eine Reise. Denn es ist genau 186 Tage her, dass wir im Februar aus unserem letzten Urlaub kamen. Hinter mir liegt ein sehr anstrengendes Sommersemester, das mich mehr gefordert hat als alle anderen zuvor. Und schnell vergesse ich in den Anfang Juli beginnenden Semesterferien wieder, wie gestresst ich zum Teil war (drei Lehrveranstaltungen, ein eigenes Projekt mit einer Kollegin über mehr als ein halbes Jahr betreuen, Koordination und Planung an jeder Ecke, ein Auf und Ab der Gefühle). Parallel ein Alltag gespickt mit vielen schönen Dingen und auch einigen Familiensorgen, die wahrscheinlich viele von euch immer mal wieder haben, die aber sehr an meinen Nerven zerrten; die besten Freunde, die sich unerwartet trennen und zwischendrin Gottseidank liebe Menschen und mein Anker, die mich in all der Zeit unterstützen. Jetzt ist Zeit! Zeit für einen Urlaub, eine Auszeit. So richtig.
Ich möchte ganz bewusst mal Abstand vom Alltag nehmen, wir haben zum Teil sogar gar kein Netz in unseren Unterkünften und sind gezwungen auf das Handy zu verzichten. Vor einigen Tagen haben wir entschieden, hier von der Reise ab und zu mal zu bloggen, inspiriert von unserer liebsten Bella, die gerade auf ihrem Blog täglich ihre Skandinavienreise festhält. Guckt da unbedingt mal vorbei, die Bilder sind atemberaubend! So häufig werden wir es sicher nicht schaffen und nehmen es uns auch gar nicht vor, aber es lohnt sich ganz sicher hier ab und zu mal zu schauen, ob es etwas Neues gibt. Gerade jetzt kann ich es noch gar nicht glauben, dass ich jetzt wirklich bald frei habe, die letzten zwei Wochen haben mich viele Unsicherheiten sehr gestresst und ich habe immer wieder gemerkt, dass es genau jetzt Zeit für das ist, was vor mir liegt: die größte zusammenhängende Auszeit in diesem Jahr. Ich brauche immer ein paar Tage, um so richtig runterzukommen, aber dann werde ich lesen, essen und atmen. Wunderbar. Ich drücke euch und freue mich von euch zu lesen. Lisa

 

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Meine Sommerleseliste 2018

Urlaubszeit ist für mich Lesezeit! Denn während ich es im Alltag oft nur mühsam schaffe, das Lesen regelmäßig, so oft wie ich es gerne hätte, in mein Leben zu integrieren, „fresse“ ich die Bücher im Urlaub regelrecht auf. Im letzten Sommerurlaub las ich elf, im Frühjahrsurlaub in diesem Jahr innerhalb einer Woche sechs Bücher. Es bereitet mir riesige Freude zu überlegen, welche Bücher mit in den Urlaub kommen. Und weil es mir so einen Spaß macht, zeige ich euch doch direkt mal meine Auswahl für den Urlaub.

Wichtig: Ich werde für keine der Empfehlungen bezahlt. | Freiwillige Werbung, da Titel-, Autoren- und Verlagsnennung etc. |

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© droemer-knaur

Sebastian Fitzek lese ich seit über zehn Jahren sehr gerne und auch, wenn ich finde, dass sich die Bücher seit seiner Anfangszeit sehr verändert haben, macht es mir immer wieder viel Freude. Seit einer Woche etwa höre ich „Flugangst 7a“ im Auto und werde es wohl in gedruckter Form weiterlesen. Nele ist hochschwanger und wird, als sie zum Kreißsaal fahren möchte, entführt und in große Gefahr gebracht. Ihr Vater Mats, Psychologe mit stark ausgeprägter Flugangst, sitzt parallel in luftiger Höhe im Flugzeug nach Berlin und bekommt die Aufgabe, dass er das Flugzeug mithilfe einer ehemaligen Patientin zum Absturz bringen muss, andernfalls stirbt seine Tochter und das Baby. Wird Mats es schaffen?

Bildergebnis für momo jubiläumsausgabe
©Thienemann-Esslinger

Momo. Ein Kinderbuchklassiker, der seit Jahre ungelesen in meinem Regal steht und mir schon so oft empfohlen wurde. Erschienen ist es bereits 1973, hier im Bild seht ihr die „Jubiläumsausgabe“, die zum 40-jährigen Erscheinungsjahr herausgebracht wurde und seit einigen Jahren bei mir ungelesen in meinem Regal steht. Dies soll sich diesen Sommer ändern.
Zum Inhalt von der Verlagsseite: Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann. (Quelle)

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©heyne>fliegt

Nicht weg und nicht da“ ist mir schon so oft ins Auge gesprochen. Besonders nach „Mein bester letzter Sommer“ und „Den Mund voll ungesagter Dinge“, die mir beide von Anne Freytag sehr gefielen, kaufte ich es mir Ende Juni spontan an meinem Geburtstag in meiner Lieblingsbuchhandlung. Es geht um Luise, die nach dem Tod ihres Bruders in ein tiefes Loch fällt. Mitten in dieser Phase lernt sie Jacob kennen, zu dem sie zuerst auf Abstand geht. Bis sie plötzlich an ihrem 16. Geburtstag eine E-Mail von ihrem toten Bruder erhält und sich alles verändert. Ich bin sehr gespannt!

 

Fischer Verlage | Scherz

Mit „Ich beobachte dich“ erwartet mich der neue Thriller von Chevy Stevens, von der ich bisher ausnahmslos alle Bücher gelesen und sehr gemocht habe. Der Buchrücken verrät mit folgender Passage noch nicht allzu viel, ich bin aber sehr gespannt und kann auch die anderen Thriller sehr empfehlen:

„Du hast ihn geliebt.
Du hast ihm vertraut.
Deshalb weißt du, wie gefährlich er ist.
Aber deine Tochter glaubt dir nicht.
Denn er ist ihr Vater.“

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Hodgen_CMenschen_die_mir_fehlen_145093.jpg
randomhouse|Knaus

„Fünf Menschen, die mir fehlen“ hat mich bei meinem Büchereibummel letzte Woche sehr angesprochen und es in mein Leihkörbchen geschafft. Der Klappentext sagt am Ende: Mit literarischer Wucht setzt Christie Hodgen den Außenseitern, die unser aller Leben prägen, ein erzählerisches Denkmal. – genau das hat mich so angesprochen, denn sind es nicht gerade die „verrückten Menschen“, die unser Leben prägen? Wer also ist es, die die junge Frau Mary auf ihrem Lebensweg begleitet und geprägt haben? Ich werde es sicher rausfinden und bin schon sehr neugierig darauf.

wunderlich

Jojo Moyes gehört mittlerweile zu meinen Favoriten, ich liebte bisher jedes Buch von ihr und habe mir mit „Kleine Fluchten“ ein paar Kurzgeschichten aus der Bibliothek geliehen, die ich auch im Alltag schaffe zu lesen. Angefangen mit der ersten, geht es spätestens auf der Fahrt in den Urlaub damit weiter, denn es ist schön den Alltag mal durch kleine „Fluchten“ und zauberhafte Geschichten zu verlassen, oder? Auf nur 144 Seiten erscheint es mir nach Lesen des ersten Kapitels genau das zu sein, was auf dem Cover steht. Wunderbar, ich freu mich drauf!

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Koch_CIch_bin_dann_mal_offline_111160.jpg Ein erneuter Re-Read von „Ich bin dann mal offline“ erwatet mich diesen Sommer, denn dieses Buch tat mir mehrmals schon sehr gut. In meiner Rezension hab ich euch schon erzählt, wie gut mir das Buch gefiel und manchmal ist es in diesem ganzen Internetwahnsinn doch auch ganz gut, wenn wir uns darauf besinnen, dass WIR es sind, die entscheiden, wie intensiv wir das Internet nutzen.

Was ich auch immer wieder schön finde ist, mir vor oder im Urlaub ein, zwei neue Bücher zu kaufen. Hier mal eine kleine Auswahl von aktuellen Büchern, die es vielleicht doch noch in meine Urlaubstasche schaffen:

In deinem Namen, Harlan Coben (Thriller)
Was man von hier aus sehen kann, Mariana Leky (wurde mir so oft empfohlen und sollte dringend bald gelesen werden!)

Ihr Lieben, habt ihr von den Büchern schon was gelesen? Mit welchem soll ich denn beginnen und habt ihr darüber hinaus für mich noch Tipps?
Ich würde mich sehr freuen und sende euch einen lieben Gruß zum Wochenende!
Genießt es und macht was schönes! Habt ihr Pläne?
Herzliche Grüße, Lisa Merken

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