Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

Letztendlich sind wir dem Universum egal
fischerverlage / fjb

Inhalt Was wäre, wenn ihr an einem Tag aufwacht und der letzte Tag nicht mehr so richtig in eurer Erinnerung da ist? Verschwommen,wenn ihr an Details denkt, aber doch irgendwie da. Auf der anderen Seite: Was wäre, wenn ihr jeden Tag in einem anderen (gleichaltrigen) Körper erwacht, den Tag für diese Person lebt und sobald ihr einschlaft wieder die Person wechselt? So geht es A. – A ist 16 Jahre alt und erwacht jeden Tag im Körper einer anderen Person. Mal Junge, mal Mädchen, mal Kiffer, mal Streber. Unkontrollierbar.
Am 5994. Tag seiner Existenz erwacht er im Körper von Justin, dessen Tag er übernimmt. Im Laufe des Tages verliebt er sich schrecklich in dessen Freundin Rhiannon.  Auch diese merkt die Veränderung ihres sonst so harten, coolen Freundes. Im Laufe der Geschichte kann A. Rhiannon nicht vergessen und nimmt in verschiedensten Körpern Kontakt zu ihr auf. Kann das gut gehen? Und überhaupt: Wie soll das denn eine Zukunft haben?

 

Wieso dieses Buch als Tipp? Gefallen hat mir „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ sofort. Ich las auf der Arbeit eine Leseprobe und kaufte das Buch, wonach ich es am darauffolgenden Abend (also etwas mehr als 24 h später) beendete. David Levithan schafft es auf 395 Seiten mich zum Lachen und Weinen zu bringen und mir so viel Freude, Leid und Zweifel und Glück zu schenken. Er benutzt Umschreibungen in den Gesprächen und Gedanken As, die mich so sehr zum Nachdenken und Mitfiebern anregten und mich begeisterten ohne Ende!
Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egal

Autor: David Levithan
Seitenzahl: 394

Genre: Jugendbuch
Verlag: Fischer FJB
Neupreis: 16,99€
Besonderheiten: Mein bisheriges Buchhighlight 2014!
Leseprobe: Zu einer 40-seitigen Leseprobe (unbedingt leeeeesen!) geht es hier.

Meine Gedanken laufen im Kreis und drehen sich herum wie wilde Wirbel. Und ist es nicht so, dass wir dem Universum letztendlich egal sind? Was sind wir Menschen für das Universum und ist es nicht so viel von Bedeutung, dass wir uns beschützen und den Menschen, die wir lieben dieses auch zeigen, so lange wir können? Was haben wir davon, irgendwelchen Idealen nachzueifern, die uns am Ende des Tages gar nicht weiter bringen? Was würden wir tun, wenn wir nur einen Tag hätten? Und wie großartig ist es doch, dass wir die Macht haben, uns jeden Tag aufs Neue zu erfinden.

Bisher war „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ mein absolutes Lesehighlight für 2014 und ich glaube nur wenige Worte können das ausdrücken. Wenn ihr Jugendbücher mögt und schöne Dialoge und Gedanken, dann lest auf jeden Fall mal rein oder kauft es euch direkt und macht euch mal wieder einen kuscheligen Leseabend mit Tee, ihr werdet es sicher nicht bereuen! Und wer das Buch nicht lesen wird, der verpasst wirklich was!

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